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Symposium "Ahlem und die Berufsumschichtung der Juden"

Symposium zum 125. Jubiläum der Israelitischen Gartenbauschule Ahlem
Freitag, 22. Juni 2018, Gedenkstätte Ahlem

Am 2. Juni 1893 öffnete die "Israelitische Erziehungsanstalt Ahlem" für 60 Schüler und Lehrlinge ihre Pforten. Mit der gärtnerischen Ausbildung wollte der Schulgründer Moritz Simon der einseitigen beruflichen Ausrichtung der deutschen Juden auf den Handel entgegenwirken. Schon seit Ende des 18. Jahrhunderts waren im Rahmen der Debatte über die Emanzipation der Juden unter dem Stichwort "Berufsumschichtung" immer wieder Überlegungen in diese Richtung angestellt worden.

Die Gedenkstätte Ahlem nimmt das 125-jährige Jubiläum der jüdischen Gartenbauschule zum Anlass, gemeinsam mit dem Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL) der Leibniz Universität Hannover ein wissenschaftliches Symposium zu veranstalten. Im Mittelpunkt wird die bisher wenig erforschte Geschichte der verschiedenen theoretischen Überlegungen und praktischen Umsetzungsversuche zur Berufsumschichtung der Juden in Deutschland stehen. Im zweiten Teil werden Biografien von Ahlem-Absolventen als Beispiele für eine erfolgreiche Berufsumschichtung vorgestellt.

Die auf Deutsch bzw. Englisch gehaltenen Vorträge werden jeweils simultan übersetzt.

Anmeldung und Programm

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bittet die Gedenkstätte Ahlem um Anmeldung bis zum 8. Juni 2018:

Tel: (0511) 616-23745 und -23512 oder gedenkstaetteregion-hannover.de

Veranstaltungsort

Region Hannover | Gedenkstätte Ahlem Heisterbergallee 10 | 30453 Hannover
www.gedenkstaette-ahlem.de

Empfohlene Anfahrt:
Stadtbahn Linie 10 Richtung Ahlem ab Hauptbahnhof/ZOB bis Haltestelle Ehrhartstraße | Gedenkstätte Ahlem, Fahrtzeit ca. 20 Minuten