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Hachschara und jüdische Gartenkultur in Deutschland und Palästina / Israel im 20. Jahrhundert

Workshop

Am 3. November 2017 findet in der Gedenkstätte Ahlem (Heisterbergallee 10, 30453 Hannover) der Workshop “Hachschara und jüdische Gartenkultur in Deutschland und Palästina / Israel im 20. Jahrhundert” statt. Der Workshop wird organisiert vom Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL) der Leibniz Universität Hannover in Kooperation mit der Gedenkstätte Ahlem und unter Mitwirkung von Prof. Dr. Tal Alon-Mozes, Faculty of Architecture and Town Planning, Technion, Haifa.

Eröffnet wird der Workshop am Donnerstag, den 2. November, 19.00 Uhr, mit einem Vortrag von Prof. Dr. Moshe Zimmermann, The Hebrew University Jerusalem, "Bedenke, woher du kommst, wohin du gehst (Mishna Avot 3,1) – Juden aus Deutschland in Palästina".

Die Vortragsveranstaltung findet im Haus der Region Hannover, in der Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover (Raum N003) statt. Weitere Informationen zum Vortrag und zum Referenten finden Sie hier.

 

Zum Workshop

Das Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL) der Leibniz Universität Hannover und des Technion Haifa in Israel forschen seit 2015 in einem vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur aus Mitteln des Niedersächsischen Vorabs der VolkswagenStiftung geförderten gemeinsamen Projekt zum Thema „Jüdische gärtnerische und landwirtschaftliche Ausbildungsstätten in Deutschland im Kontext von Berufsumschichtung und Auswanderung und ihre Bedeutung in Palästina / Israel“.

Das Projektteam am CGL in Hannover beschäftigt sich mit Gartenbau, Landwirtschaft und Landschaftsarchitektur als selbstverständlichen Bestandteilen auch jüdischen Lebens in Deutschland im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Hachschara-Ausbildungsstätten, also auf Orten, an denen speziell für die Emigration nach Palästina ausgebildet wurde. In Israel auf Seiten des Technion wird unter Leitung von Prof. Dr. Tal Alon-Mozes der Beitrag der an den Hachschara-Zentren in Deutschland Ausgebildeten zur Entwicklung des Siedlungswesens, zum Gartenbau und zur Landwirtschaft wie auch zur Landschaftsarchitektur in Palästina untersucht.

Im Rahmen des Workshops am 3. November sollen erste Ergebnisse des Forschungsprojekts durch Mitglieder des Projektteams Haifa / Hannover präsentiert und einige zum Forschungsprojekt in engem Bezug stehende Themen von Gastreferenten und Gastreferentinnen vorgestellt werden.
Ab dem 15. Oktober präsentiert die Gedenkstätte Ahlem die Ausstellung „Jüdisches Hachschara- und Zwangsarbeitslager Neuendorf im Sande 1932-1943“, die von Arnold und Frauke Bischinger erarbeitet wurde und in Neuendorf permanent gezeigt wird.